Lackierereien NEU

Giftige und krebserregende Emissionen von Lackierereien und Beschichtungsanlagen erhöhen Druck auf die Branche.

VOCs und giftige Emissionen in der Abluft von Lackier- und Beschichtungsanlagen sind vor allem eine große Belastung für die Mitarbeiter am Arbeitsplatz und führen zu erheblichen Schadstoffemissionen und Umweltbelastungen. Im Jahr 2016 wird INFUSER zusammen mit einem großen deutschen Automobilhersteller ein neues System auf der Grundlage der INFUSER Technologie testen, das einerseits die VOC-Emissionen der Lackierstraßen reduzieren und andererseits die Massenbilanz stark verbessern soll.

 

Hauptvorteile der Abluftreinigung für Lackierereien:

 

Technisches Prinzip der Abluftreinigung für Lackierereien:

Um die Verschmutzungen zu entfernen, die im Lackierprozess entstehen, verwendet das CLIMATIC System von INFUSER eine Kombination aus Wäschern und Erweiterter Gasphasenoxidation (GPAO). GPAO imitiert und beschleunigt die natürlichen Selbstreinigungsmechanismen der Erdatmosphäre in einem geschlossenen Reaktorsystem und fängt die Emissionen ein, bevor sie die Umwelt belasten.

Da keine statischen Filter mit begrenzter Kapazität zum Einsatz kommen, durch die die Luft hindurchgepresst werden muss, werden große Druckunterschiede vermieden und im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsmethoden ein hohes Maß an Energie eingespart. Der Energieverbrauch wird zudem optimiert, da das Behandlungssystem aktiv auf die Schadstoffbelastung abgestimmt werden kann.
Zunächst wird Ozon mit den verunreinigten Abgasen vermischt. Das Gemisch wird mit UV-Licht in hoher Intensität bestrahlt, wodurch das Ozon in OH-Radikale-Moleküle transformiert wird. Die OH-Radikale sind gegenüber den meisten Schadstoffen extrem reaktiv und wandeln diese in Aerosolpartikel um, die dann mit einem Elektrofilter herausgefiltert werden. In der letzten Behandlungsstufe wird das Rest-Ozon durch einen Katalysator entfernt.

 

Intelligentes Energiemanagementsystem:

Für Lackierereien besteht das besondere Merkmal des CLIMATIC Systems darin, dass es lediglich die Menge an Energie benötigt, die zu einer gegebenen Zeit zur Reinigung der aktuellen Verschmutzung benötigt wird – der CLIMATIC wird in den Ruhemodus versetzt, sobald und solange die Verschmutzung unter dem Emissionsgrenzwert liegt. In der Produktion können Sensoren, die bei erhöhten Schadstoffbelastungen ein Signal an den CLIMATIC senden, eingesetzt werden. Das CLIMATIC System wird dann innerhalb von 7 Sekunden auf volle Leistung geschaltet.

Häufig gestellte Fragen

Welche Abfallprodukte fallen bei der Verwendung des CLIMATIC Systems an?

Das einzige Abfallprodukt ist Wasser, jedoch werden die Verbindungen teilweise oder vollständig in der Dampfphase oxidiert.

Reinigt das CLIMATIC System die Partikel in der Ansaugluft?

Die Luft muss vor dem Erreichen des CLIMATIC Systems zunächst mit einem Zyklon oder etwas Ähnlichem behandelt.

Ist es schwierig, das CLIMATIC System zu modifizieren, wenn sich die Belastungen ändern?

Das CLIMATIC System basiert auf einer modularen Konstruktion. Die Reihenfolge und die Anzahl der Module kann einfach umgerüstet werden.

Kann es zu indirekten toxischen Reaktionen kommen?

Die Emissionsluft wird immer auf mögliche indirekte Reaktionen getestet.

Funktioniert das CLIMATIC System immer?

Die einzige Einschränkung ist, dass über 40-mal mehr Kohlenmonoxide als Kohlenwasserstoffe in den Emissionen vorkommen.

Wie oft muss das System gewartet werden?

Es wird empfohlen, das System alle 3 Monate zu warten.

Wie oft muss das System gereinigt werden?

Reinigung und Wartung sind von Art und Menge der Verunreinigungen abhängig. Die meisten Installationen müssen zweimal pro Monat gereinigt werden.

Finanzierung

INFUSER kann, vorbehaltlich einer positiven Kreditzusage, eine zinslose Finanzierung für 12 Monate anbieten. Informationen zu unseren Finanzierungsmöglichkeiten erhalten Sie per E-Mail an nb@infuser.eu.