Landwirtschaftliche Tierhaltung

CLIMATIC reduziert die hohe Feinstaub- und Ammoniakbelastung in der Landwirtschaft

Die Tierzucht und -haltung in der Landwirtschaft hat für viele Länder eine große Bedeutung, gleichzeitig hat sie aber auch etliche Auswirkungen auf die Umwelt, einschließlich der Emission von Schadstoffen in die Luft. Aktuell hat bei der Tierproduktion neben einer Verbesserung der Ertragsziele auch die Optimierung der Nachhaltigkeit höchste Priorität. Die aktuellen Emissionsnormen in den europäischen Ländern werden zunehmend strenger gehandhabt und für die Nutztierwirtschaft gilt es, diese einzuhalten.
Es entstehen beispielsweise Faulgase aus der Zersetzung von Tierdung, was direkt nach der Ausscheidung beginnt. Die Gase werden auch bei der Lagerung und Weiterverarbeitung emittiert.

 

Energieeffizientes und innovatives Luftreinigungssystem für die Landwirtschaft

INFUSER verfügt mit dem CLIMATIC System über ein energieeffizientes und innovatives Luftreinigungssystem , das Ammoniak (NH3), die fauligen Gerüche von Schwefelwasserstoff (H2S) sowie flüchtige organische Kohlenwasserstoffe (VOCs) fast annähernd aus der Abluft entfernen kann. Die Experten von INFUSER empfehlen den Einsatz des CLIMATIC Systems zur Umsetzung betriebsspezifischer Strategien zur Emissionsreduktion für alle landwirtschaftlichen Betriebe.

 

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Zwei der bedeutendsten gesundheitsschädlichen Gase, die in Tierhaltung vorkommenden, sind Ammoniak (NH3) und Schwefelwasserstoff (H2S) (Algers et al., 2009) [1]; die Tierhaltung ist aber auch ein großer Produzent von NH3 Emissionen (Steinfeld et al., 2006)[2]. Diese schädlichen Gase werden in den letzten Jahren zunehmend  mit großer Besorgnis betrachtet.

Die Nutztierwirtschaft zeichnet sich in den vergangenen Jahren durch stetiges Wachstum und Konsolidierung der Betriebe aus. Doch auch die Bedenken , wie sich die aus der Tierhaltung stammenden Emissionen auf Umwelt und Gesundheit auswirken, rücken zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit und der Behörden. Die Ammoniak-Emissionen (NH3) aus den Tierställen sind eine bedeutende Vorstufe zur Bildung der in der Atmosphäre vorkommenden anorganischen Sekundärpartikel (Erisman und Schaap, 2004)[3].

 

Hohe Feinstaubbelastung durch Landwirtschaft

Zusätzlich kommt es bei der Stallhaltung zur Feinstaub-Emission (PM). Hohe Feinstaub-Konzentrationen stellen eine große Bedrohung für die Umwelt, die Gesundheit und das Wohlergehen von Menschen und Tieren dar.  So kann Feinstaub  Gase, Mikroorganismen und Geruchsverbindungen binden und beinhalten, wodurch sich deren biologische oder toxische Wirkung erhöhen kann.

Die Bildung von Partikelemissionen beeinflusst nicht nur die Probleme mit der Luftqualität innerhalb, sondern auch außerhalb der landwirtschaftlichen Tierhaltung. In Tierställen erzeugte Schadstoffe werden durch das Lüftungssystem in die äußere Umgebung freigegeben. Es ist allgemein anerkannt, dass landwirtschaftliche Aktivitäten im Allgemeinen und die Tierproduktion im Besonderen, erhebliche Mengen an Partikelemissionen in die Atmosphäre emittieren. In den Niederlanden zum Beispiel wird der Beitrag der Landwirtschaft zu den PM-Emissionen auf rund 25% geschätzt. In der Tierproduktion sind die intensive Geflügel- und Schweinehaltung die wichtigsten Quellen für PM-Emissionen, die etwa mit 50 % (Geflügel) bzw. 30 % (Schweine), die gesamten PM-Emissionen der Europäischen Landwirtschaft ausmachen (EMEP-CORINAIR, 2007)[4].

Partikelemissionen sind ungesund, da sie Gase, Gerüche, Mikroorganismen mit deren Komponenten und andere bioaktive Komponenten enthalten. Die Partikelemissionen werden durch die Luftströmungen vom Ursprungsort hinweg in die Umwelt verteilt, was bei Menschen in der Nachbarschaft solcher Betriebe zu Erkrankungen der Atemwege führen kann.

Hauptvorteile

  • Entfernt bis zu 95% des Ammoniaks und der faulig riechenden Verbindungen
  • Ohne Verwendung von Bakterien oder Säuren
  • Kein Druckabfall, daher geringer Energieverbrauch
  • Verbesserung der Düngerqualität von Gülle
  • Keine Abfälle oder Restverbindungen

Die Technologie

Das CLIMATIC System von INFUSER nutzt die Erweiterte Gasphasenoxidation (GPAO), um  Schadstoffe aus Abluft zu entfernen. Die GPAO beschleunigt die natürlichen Selbstreinigungsmechanismen der Erdatmosphäre in einem geschlossenen Reaktorsystem um das 100.000-fache und fängt die Emissionen ein, bevor sie die Umwelt belasten.

Das CLIMATIC System neutralisiert die Schadstoffe und führt die entstehenden Abfallstoffe der Gülle zu, verbessert so die Qualität des Düngemittels.

Das Verfahren

Das CLIMATIC System von INFUSER macht den Einsatz gefährlicher Säuren oder schwer handhabbarer Reinigungsbakterien obsolet. Durch eine chemische Reaktion wird CO2 in einem Wäscher eingesetzt, wo es bis zu 95 % des Ammoniaks einfängt, bevor es sich in der Luft verflüchtigt. Das C kann entweder in flüssiger Form zur Verfügung gestellt werden oder aus der Biogasanlage des Betriebs, falls vorhanden, genommen werden.

In einem zweiten Behandlungsschritt werden die übelriechenden Schwefelstoffe und Säuren durch eine Eisen-Katalyse eingefangen und um bis zu 90 % reduziert. Während dieses Behandlungsschritts wird Ozon in den Wäscher mittels eines mikrofeinen Diffusers hinzugefügt. In diesem Prozess entsteht säurehaltiges Abwasser, das den Gülletanks zugeführt wird und zu einer Qualitätssteigerung des Düngemittels beiträgt. Alle Schad- und Abfallstoffe werden so dem Kreislauf wieder zugefügt, während die Geruchs- und Schadstoffbelastung insgesamt deutlich reduziert wird.